Die Julia (rätoromanisch Gelgia) ist ein Fluss im Kanton Graubünden, der vollständig in der Schweiz verläuft. Sie entspringt unterhalb der Berge Piz d’Agnel und Piz Surgonda auf einer Höhe von rund 2790 Metern über Meer und mündet bei Tiefencastel in die Albula auf 845 Metern über Meer. Der Fluss ist 35,13 Kilometer lang, weist ein Sohlgefälle von 56 ‰ auf und gehört zur Klasse 6 (klein) bei einer Einstufung von 10 bis 4. Die Julia ist ein natürliches Gewässer und liegt in der Gemeinde Albula/Alvra. Zu den Mündungsorten gehört unter anderem Casti.
Die Julia durchfliesst das Oberhalbstein (Surses) und prägt die Landschaft zwischen Bivio und Tiefencastel. Sie wird im Lai da Marmorera gestaut und fliesst danach durch Dörfer wie Sur, Mulegns, Rona, Tinizong und Savognin. Entlang des Flusses gibt es zahlreiche Wanderwege, darunter Abschnitte der Weitwanderwege Via Sett und Via Albula/Bernina. Beliebte Routen sind beispielsweise die Etappe Tiefencastel–Savognin (ca. 10 km, 3,5–4 Stunden) oder die Strecke Savognin–Bivio–Septimerpass (ca. 35 km, 12–13 Stunden). Diese Wege bieten eindrucksvolle Ausblicke auf die Berglandschaft und führen teilweise am Flussufer entlang.
In der Region Val Surses und Albula/Alvra gibt es mehrere Feuerstellen und Picknickplätze, die sich für Ausflüge eignen, sowie Gastronomieangebote in Orten wie Savognin und Bivio. Campingmöglichkeiten bestehen am Campingplatz Julia in Savognin, der Stellplätze für Wohnmobile und Zelte sowie eine Grillstelle bietet. Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden.
Die Anreise ist mit dem Auto über die Julierpassstrasse möglich, zudem bestehen Postauto-Verbindungen in die Region, unter anderem nach Savognin und Bivio. Parkplätze sind in den Dörfern entlang des Flusses verfügbar.
Die Julia liegt im Gebiet des Naturparks Parc Ela, dem grössten Naturpark der Schweiz, der für seine artenreiche Flora und Fauna bekannt ist. Die Landschaft ist geprägt von alpinen Wiesen, Wäldern und klaren Bergbächen, die Lebensraum für zahlreiche Tierarten bieten.
Am unteren Ende des Oberhalbsteins bildet die Julia die Schlucht Crap Ses, eine markante Engstelle zwischen Tiefencastel und Cunter. Die Schlucht ist nicht nur landschaftlich eindrucksvoll, sondern auch archäologisch bedeutsam. Hier wurden zahlreiche Funde aus der Römerzeit entdeckt, darunter Schleuderbleie und ein reich verzierter römischer Dolch, die auf ein Gefecht zwischen römischen Legionären und einheimischen Rätern um 15 v. Chr. hinweisen. Die Fundstelle gilt als eine der bedeutendsten militärischen Fundlandschaften der Schweiz und ist Gegenstand eines mehrjährigen Forschungsprojekts des Archäologischen Dienstes Graubünden.
Fischerei ist in der Julia erlaubt, wobei die kantonalen Vorschriften des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden gelten. Für das Angeln ist ein Patent erforderlich. Der Fluss beherbergt Forellen und andere typische Alpenfischarten.
Ja, mit einem gültigen Angelpatent und unter Einhaltung aller Regeln darf am Fliessgewässer Julia (Gelgia) gefischt werden.
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Hier siehst Du auf einer Karte den Verlauf des Fliessgewässers Julia (Gelgia). Die schwarze Linie zeigt den Flussverlauf gemäss den Geokordinaten von swisstopo.
Informationen zur Datenerhebung
Die Gewässer in der Umgebung wurden automatisch anhand des Gewässerverlaufs berechnet. Dabei wurden alle Gewässer erfasst, die maximal 1.5 km vom jeweiligen Streckenpunkt entfernt sind. Berge und Täler wurden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Deshalb kann es sein, dass einige der angezeigten Gewässer schwer zu erreichen sind, obwohl sie in der Luftlinie nah erscheinen.
31 Gewässer in der Umgebung
Informationen zur Datenerhebung
Die Ortschaften in der Umgebung wurden automatisch anhand des Gewässerverlaufs berechnet. Dabei wurden alle Ortschaften erfasst, die sich im Umkreis von maximal 1,5 km der einzelnen Streckenpunkte befinden. Aufgrund der Methode können auch Ortschaften angezeigt werden, die nicht direkt am Gewässer liegen. Es ist auch möglich, dass wichtige Ortschaften nicht angezeigt werden.
14 Ortschaften in der Umgebung
Hier siehst du eine Karte mit allen Beobachtungen von Fischen um das Fliessgewässer Julia (Gelgia). Die Karte ist in ein Raster von 5x5 Kilometern unterteilt und hat eine Unsicherheit von 3535 Metern. Diese Unsicherheit ist absichtlich eingebaut, um die Fische zu schützen. Durch die ungenaue Angabe der Positionen bleiben die genauen Aufenthaltsorte der Fische unbekannt und sie sind vor möglichen Störungen oder Eingriffen geschützt.

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Bericht einreichenInformationen zur Datenerhebung
Die Ortschaft an der Mündung wurde automatisch anhand des tiefstgelegenen Punktes des Fliessgewässers innerhalb eines Umkreises von 500 Metern ermittelt. Da sich manche Ortschaften über grössere Flächen erstrecken und der ermittelte Punkt nicht immer in der Nähe des Ortszentrums liegt, kann es zu Ungenauigkeiten bei der Zuordnung kommen.
Informationen zu den beobachteten Fischarten
Die angezeigten Fischarten wurden automatisch berechnet und basieren auf Beobachtungen in der Umgebung. Es wurden nur Beobachtungen ab dem Jahr 2000 berücksichtigt. Auf der Karte können auch ältere Beobachtungen sichtbar sein. Die Liste zeigt, welche Fischarten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im Gewässer Julia (Gelgia) vorkommen. Die Daten sind keinesfalls vollständig. Einige Arten sind möglicherweise geschützt und dürfen nicht gefischt werden.
Es gibt 3 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 1 Stelle rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 10 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 109 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 8 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 5 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 6 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 3 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 5 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 6 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 2 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 5 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 7 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 3 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 7 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 16 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 8 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 5 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 8 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 4 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 8 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.


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