Angeln und Fischen an Schweizer Bergseen

Das Erste, was Du Dich fragen wirst, wenn Du einen Fisch in einem Alpensee herumschwimmen siegst ist: „Wie sind diese Fische in so grosse Höhen geraten?“. Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Sie wurden von Menschen freigesetzt. Aufgrund der kalten Temperaturen können sich Fische in grosser Höhe nicht vermehren. Es gibt eine Ausnahme: Nur die gewöhnliche Elritze kann Nachkommen hervorbringen. Tatsache bleibt jedoch, dass die Fischpopulationen in Bergseen für ihr Überleben auf den Menschen angewiesen sind.

Aufgrund der kalten Temperaturen können sich Fische in grosser Höhe nicht vermehren.

Warum also unternehmen die Menschen all die Anstrengungen, um jedes Jahr Fische in Alpenseen freizusetzen? Es dient Sportfischereizwecken. Obwohl es aufregend ist, beim Wandern an einem Alpensee Fische herumschwimmen zu sehen, kann man es auch skeptisch sehen. Die Fische haben einen negativen Einfluss auf die empfindlichen Ökosysteme in unseren Bergseen.

Schweizer Alpenseen und Bergbäche

Nicht nur an Bergseen findet man schöne Fische, auch in Bergbächen findet man auch verschiedene Fischarten. Arten wie die Elritze und die Bachforelle sind weit verbreitet. Glücklicherweise kommen diese Arten auch in Schweizer Bergseen vor und diese Populationen sind Teil eines gesunden und natürlichen Ökosystems!

Während die Alpenseen vor allem einheimische Seeforellen und Felchen, aber auch schöne Hecht- und Barschbestände beherbergen, sind die kalten und sauerstoffreichen Hochgebirgsseen vor allem die Heimat des Kanadischen Seesaiblings (Namaycush). Viele Hochgebirgsseen haben hervorragende Bestände an Bachforellen und Regenbogenforellen sowie gelegentlich einheimischen Saiblingen. Die Schönheit der fliessenden Gewässer lässt die Herzen von Fliegenfischern höher schlagen. Das kristallklare Wasser ermöglicht erstklassiges Trockenfischen auf Sicht. In den Berseen tummeln sich Bachforellen, bunte Bachsaiblinge und in tieferen Lagen auch mal Äschen.

Das Unesco-Weltnaturerbe Oeschinensee im Kanton Bern gilt als prächtigster Bergsee der Alpen

Das Blaue Wunder

Das Unesco-Weltnaturerbe Oeschinensee im Kanton Bern gilt als prächtigster Bergsee der Alpen. Sportfischer, Naturliebhaber und Wanderer kommen voll auf ihre Kosten. Tages- und Wochenpatente können Sie direkt in den Restaurants am Oeschinensee beziehen. Fischereiartikel wie Maden, Würmer, Haken, Angelruten oder Eisbohrer werden am See keine verkauft oder vermietet. Diese sollten selber mitgebracht werden.

Miete ein Ruderboot und unternehme eine romantische Bootsfahrt um den See oder versuche Dein Glück beim Angeln. Vielleicht hast Du Glück und fängst einen Fisch. Lass die Seele baumeln und geniesse die spektakuläre Aussicht auf die Berggruppe der Blümlisalp, ob beim Wandern, Rutschen auf der Bergbahn oder beim Verweilen im blauen Wunder. Von Januar bis März kannst Du Eisfischen gehen.

Freiangeln in fjordartiger Kulisse

Der Walensee, der aus der Luft ähnlich wie ein langer Finger aussieht, teilen sich die Kantone Glarus und St. Gallen. Das schöne Panorama rund um diesen Schweizer See, das von den hoch aufragenden Kalksteingipfeln der Churfirsten-Kette geprägt wird, ist bekannt. Hochlandfelder unterbrechen die zerklüftete, fjordartige Kulisse, die zu den tosenden Seerenbachfällen führt. Die Seerenbachfälle gehören zu den höchsten Wasserfällen der Schweiz. Wandere am Ufer des Sees entlang und halte Ausschau nach einem geeigneten Angelplatz. Am Walensee gilt ein Freiangelrecht, es erlaubt jedermann den Fischfang vom Ufer aus ohne Patent im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.

Fliegenfischen in atemberaubender Bergkulisse

Chamonix ist im Sommer ein grossartiger Angelort in den Alpen, um eine Fliege auszuwerfen. Der Lac des Chavants in Les Houches ist ein idealer Ort, um Forellen und Weissfische zu fangen, die Du dann vor Ort bezahlst, bevor Du am Abend zum Grillen gehst. Das Angeln im Lac Passy ist etwa 30 Minuten von Chamonix entfernt und bietet einen atemberaubenden Bergsee zum Fangen einer Vielzahl von Arten.

Fliegenfischen vor dem majestätischen Matterhorn

Fly Fish Zermatt bietet alpine Fliegenfischertouren auf einem privaten See auf 2’500 Meter über Meer. Der See liegt eingebettet in ein tiefes Tal, das zwischen den Bergen eingeschlossen ist und vom majestätischen Matterhorn dominiert wird. Schönes natürliches Gletscherwasser fliesst von den umgebenden Bergen in den See, der über einen kleinen Wasserfall austritt. Das Wasser ist extrem rein und kristallklar, so dass man bis zu zwei Meter tief sehen kann, was perfekt für die Pirsch nach Bergforellen ist. Angeln in Zermatt ist ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Du wirst kaum einen ikonischeren Berg als das Matterhorn oder eine typischere Schweizer Stadt als Zermatt finden. Lass Dich bei Wanderungen, Radtouren und Bergtouren verzaubern und geniesse die schönen Dinge des Lebens in den noblen Bars und Restaurants. Schaue genau hin und Du wirst kleine Kapellen und natürliche Alpenseen entdecken, die auf den 400 km Wanderwegen, einschliesslich Gletscherrouten, verstreut sind. Um die Sehenswürdigkeiten ohne Beinarbeit zu geniessen, nimm die halbstündige Zugfahrt zum Gornergrat.

Angeln unter den Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau

Bei Interlaken verrät schon der Name die einmalige Lage: Es liegt zwischen zwei fabelhaften Seen, dem Thuner- und dem Brienzersee. Das Wasser ist nicht nur angenehm für das Auge, sondern eröffnet auch eine Vielzahl von Aktivitäten wie Windsurfen, Wasserski und Angeln. Über Dir ragen die Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau auf – Heimat einiger wunderbarer Wanderrouten. Der bekannte „Jungfraujoch, Top of Europe“-Zug ist eine hervorragende Möglichkeit, über die Alpen und das Innere des Gletschers zu sehen. Sowohl der Brienzersee wie auch der Thunersee sind Patentgewässer, das heisst, jeder mit einem gültigen Fischereipatent des Kantons Bern kann an diesen Seen fischen. Der Brienzersee ist ein typischer Felchen- und Seeforellensee. Der Thunersee ist ein typischer Felchen-, Saiblings- und Seeforellensee.

Fischen in der höchstgelegenen Stadt der Alpen

Als höchstgelegene Stadt der Alpen sowie als eine der „klassischen“ Bergdestinationen bekannt, ist Davos ein lebendiger Bündner Ferienort. Die Gegend ist im Sommer eine Sehenswürdigkeit; viele sonnendurchflutete Schluchten, blühende Täler und hoch aufragende Gipfel. Wandern ist hier gross (es gibt 700 km Wanderwege in der Umgebung) und Du kannst die Aussicht auch beim Radfahren, Gleitschirmfliegen oder einfach nur beim Fischen geniessen – es geht nichts über Fischen im Davosersee. Alle Inhaber eines gültigen Fischereipatents des Kanton Graubünden dürfen am Davosersee unter Einhaltung der Fischereiregeln fischen.

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