Der Averser Rhein (auch Ragn da Ferrera genannt) ist ein natürlicher Fluss im Kanton Graubünden. Er liegt vollständig in den Gemeinden Avers, Andeer und Ferrera und ist ein rechter Nebenfluss des Hinterrheins. Der Fluss entsteht im Averstal durch den Zusammenfluss des Bergalgabachs und des Jufer Rheins auf einer Höhe von 2499 Metern über Meer. Seine Mündung befindet sich in der Roflaschlucht oberhalb von Andeer auf 1100 Metern über Meer. Das Sohlgefälle beträgt 51 Promille. Die Länge des Flusses beträgt 27,88 Kilometer. Er durchfliesst das Averstal und das Val Ferrera. Die Gewässerklasse ist 6 auf einer Skala von 10 (klein) bis 4 (gross).
Der Averser Rhein ist ein typisches Berggewässer mit natürlichem Charakter. Entlang seines Verlaufs finden sich mehrere Wanderwege, darunter die historische Alte Averserstrasse, die von der Roflaschlucht bis nach Juf führt. Diese Route ist rund 29 Kilometer lang und bietet Einblicke in die Schluchten des Flusses, historische Brücken und Spuren des Bergbaus. Weitere Wanderungen führen durch das Val Ferrera, vorbei an Hängebrücken wie der Innerferrera-Brücke und durch naturbelassene Wälder. Die Region ist bekannt für ihre artenreiche Flora und Fauna, darunter alpine Pflanzen und typische Wildtiere wie Murmeltiere. Ein spezieller Murmeltierlehrpfad beginnt bei der Postauto-Haltestelle Avers Juppa.
Die Anreise erfolgt über die Kantonsstrasse oder mit dem Postauto auf der Linie Andeer–Juf. Parkplätze sind unter anderem bei der Roflaschlucht und bei Avers-Pürt vorhanden. Gastronomie findet sich in den Dörfern des Averstals, beispielsweise in Cresta oder Juf. Campingmöglichkeiten bestehen im Bereich Ausserferrera, wo sich auch das Bouldergebiet „Magic Wood“ befindet.
Der Fluss und seine Seitenbäche sind befischbar. Es gibt keine Schonstrecken, jedoch wird das Wasser teilweise für Kraftwerke genutzt. In den höher gelegenen Bergseen wie Flüeseen, Bandseen oder Schwarzseen können Bachforellen und Saiblinge gefangen werden. Die Fischerei unterliegt den kantonalen Vorschriften des Kantons Graubünden.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Roflaschlucht, die historischen Brücken der Alten Averserstrasse und das Bergbaumuseum in Innerferrera. Die Region ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturfreunde, die die ursprüngliche Landschaft und die Ruhe des Hochtals Avers erleben möchten.
Fischen am Fliessgewässer Averser Rhein? Hier findest Du Informationen zum Fischen und Angeln am Gewässer Averser Rhein.
In den meisten Kantonen regelt der Kanton das Fischen und erlässt entsprechende Vorschriften. Für Informationen zum Angeln am Gewässer Averser Rhein wende Dich an den örtlichen Fischereiverein oder das kantonale Amt für Fischerei.
Oft findest Du die nötigen Informationen auch, indem Du den Link zur Informationsseite des jeweiligen Kantons weiter unten auf dieser Seite besuchst.
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Ja, mit einem gültigen Angelpatent und unter Einhaltung aller Regeln darf am Fliessgewässer Averser Rhein gefischt werden.
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Hier siehst Du auf einer Karte den Verlauf des Fliessgewässers Averser Rhein. Die schwarze Linie zeigt den Flussverlauf gemäss den Geokordinaten von swisstopo.
Informationen zur Datenerhebung
Die Gewässer in der Umgebung wurden automatisch anhand des Gewässerverlaufs berechnet. Dabei wurden alle Gewässer erfasst, die maximal 1.5 km vom jeweiligen Streckenpunkt entfernt sind. Berge und Täler wurden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Deshalb kann es sein, dass einige der angezeigten Gewässer schwer zu erreichen sind, obwohl sie in der Luftlinie nah erscheinen.
29 Gewässer in der Umgebung
Informationen zur Datenerhebung
Die Ortschaften in der Umgebung wurden automatisch anhand des Gewässerverlaufs berechnet. Dabei wurden alle Ortschaften erfasst, die sich im Umkreis von maximal 1,5 km der einzelnen Streckenpunkte befinden. Aufgrund der Methode können auch Ortschaften angezeigt werden, die nicht direkt am Gewässer liegen. Es ist auch möglich, dass wichtige Ortschaften nicht angezeigt werden.
5 Ortschaften in der Umgebung
Hier siehst du eine Karte mit allen Beobachtungen von Fischen um das Fliessgewässer Averser Rhein. Die Karte ist in ein Raster von 5x5 Kilometern unterteilt und hat eine Unsicherheit von 3535 Metern. Diese Unsicherheit ist absichtlich eingebaut, um die Fische zu schützen. Durch die ungenaue Angabe der Positionen bleiben die genauen Aufenthaltsorte der Fische unbekannt und sie sind vor möglichen Störungen oder Eingriffen geschützt.

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Bericht einreichenInformationen zu den beobachteten Fischarten
Die angezeigten Fischarten wurden automatisch berechnet und basieren auf Beobachtungen in der Umgebung. Es wurden nur Beobachtungen ab dem Jahr 2000 berücksichtigt. Auf der Karte können auch ältere Beobachtungen sichtbar sein. Die Liste zeigt, welche Fischarten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im Gewässer Averser Rhein vorkommen. Die Daten sind keinesfalls vollständig. Einige Arten sind möglicherweise geschützt und dürfen nicht gefischt werden.
Es gibt 61 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 8 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 7 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 3 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 2 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 9 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 7 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 3 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 4 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 8 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 4 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 7 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 12 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 7 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 7 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 5 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 3 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 8 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Geführte Angeltouren in Graubünden
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