Die Schwarze Lütschine ist ein etwa 19 Kilometer langer Fluss im Berner Oberland, der sich vollständig im Kanton Bern befindet. Der natürliche Gebirgsfluss entspringt am Oberen Grindelwaldgletscher auf einer Höhe von 2625 Metern über Meer und fliesst durch die Gemeinden Grindelwald, Lütschental, Gündlischwand, Wilderswil und Gsteigwiler. Bei Zweilütschinen auf 647 Metern über Meer vereinigt sich die Schwarze Lütschine mit der Weissen Lütschine zur Lütschine. Mit einem Sohlgefälle von 104 Promille handelt es sich um einen steil abfallenden Bergbach. Als Fluss der Klasse 7 gehört die Schwarze Lütschine zu den kleineren bis mittelgrossen Fliessgewässern der Schweiz.
Der Name des Flusses leitet sich von seiner charakteristischen dunklen Färbung ab. Diese entsteht durch schwarze Tonschiefer, die der Fluss auf seinem Weg durchquert und dabei feine Partikel aufnimmt. Besonders gut sichtbar wird dieser Farbunterschied bei Zweilütschinen, wo die dunkle Schwarze Lütschine auf die milchig weisse Gletschermilch der Weissen Lütschine trifft.
Das Einzugsgebiet der Schwarzen Lütschine umfasst rund 180 Quadratkilometer und liegt in den Berner Alpen. Im Einzugsgebiet befinden sich bekannte Gipfel wie Eiger, Mönch, Schreckhorn, Lauteraarhorn und Wetterhorn. Etwa ein Fünftel des Einzugsgebiets ist von Gletschern und Firn bedeckt.
Beim Zufluss der Weissen Lütschine durchfliesst die Schwarze Lütschine das national bedeutende Auengebiet In Erlen, ein 18 Hektaren grosses Naturschutzgebiet. Das gesamte Gebiet liegt zudem im UNESCO Welterbe Swiss Alps Jungfrau Aletsch, einer der spektakulärsten Hochgebirgslandschaften der Alpen.
Von Zweilütschinen aus führt ein gut ausgebauter Wanderweg entlang der Lütschine nach Lauterbrunnen. Diese rund 4.4 Kilometer lange Wanderung dauert etwa eine Stunde und zehn Minuten. Unterwegs passiert man die Überreste eines historischen Schmelzofens sowie eine Fischtreppe beim Sandweidli, die als eines der ersten Renaturierungsprojekte in der Jungfrau Region den Fischen den Aufstieg ins Lauterbrunnental ermöglicht.
Die Anreise erfolgt bequem mit der Berner Oberland Bahn. Von Interlaken Ost gelangt man nach Zweilütschinen, wo sich auch ein Parkplatz befindet. Drei Seilbahnen überqueren den Fluss bei Grindelwald, darunter die Pfingsteggbahn und der Eiger Express.
Fischen am Fliessgewässer Schwarze Lütschine? Hier findest Du Informationen zum Fischen und Angeln am Gewässer Schwarze Lütschine.
In den meisten Kantonen regelt der Kanton das Fischen und erlässt entsprechende Vorschriften. Für Informationen zum Angeln am Gewässer Schwarze Lütschine wende Dich an den örtlichen Fischereiverein oder das kantonale Amt für Fischerei.
Oft findest Du die nötigen Informationen auch, indem Du den Link zur Informationsseite des jeweiligen Kantons weiter unten auf dieser Seite besuchst.
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Hier siehst Du auf einer Karte den Verlauf des Fliessgewässers Schwarze Lütschine. Die schwarze Linie zeigt den Flussverlauf gemäss den Geokordinaten von swisstopo.
Informationen zur Datenerhebung
Die Gewässer in der Umgebung wurden automatisch anhand des Gewässerverlaufs berechnet. Dabei wurden alle Gewässer erfasst, die maximal 1.5 km vom jeweiligen Streckenpunkt entfernt sind. Berge und Täler wurden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Deshalb kann es sein, dass einige der angezeigten Gewässer schwer zu erreichen sind, obwohl sie in der Luftlinie nah erscheinen.
20 Gewässer in der Umgebung
Informationen zur Datenerhebung
Die Ortschaften in der Umgebung wurden automatisch anhand des Gewässerverlaufs berechnet. Dabei wurden alle Ortschaften erfasst, die sich im Umkreis von maximal 1,5 km der einzelnen Streckenpunkte befinden. Aufgrund der Methode können auch Ortschaften angezeigt werden, die nicht direkt am Gewässer liegen. Es ist auch möglich, dass wichtige Ortschaften nicht angezeigt werden.
9 Ortschaften in der Umgebung
Hier siehst du eine Karte mit allen Beobachtungen von Fischen um das Fliessgewässer Schwarze Lütschine. Die Karte ist in ein Raster von 5x5 Kilometern unterteilt und hat eine Unsicherheit von 3535 Metern. Diese Unsicherheit ist absichtlich eingebaut, um die Fische zu schützen. Durch die ungenaue Angabe der Positionen bleiben die genauen Aufenthaltsorte der Fische unbekannt und sie sind vor möglichen Störungen oder Eingriffen geschützt.

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Bericht einreichenInformationen zu den beobachteten Fischarten
Die angezeigten Fischarten wurden automatisch berechnet und basieren auf Beobachtungen in der Umgebung. Es wurden nur Beobachtungen ab dem Jahr 2000 berücksichtigt. Auf der Karte können auch ältere Beobachtungen sichtbar sein. Die Liste zeigt, welche Fischarten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im Gewässer Schwarze Lütschine vorkommen. Die Daten sind keinesfalls vollständig. Einige Arten sind möglicherweise geschützt und dürfen nicht gefischt werden.
Es gibt 124 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 7 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 6 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 40 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 7 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 6 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 1 Hinweis darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
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Im Durchschnitt kommen 4 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 10 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
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Im Durchschnitt kommen 4 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 5 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 3 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 6 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 28 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 5 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 5 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 2 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 2 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 4 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
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