Lai da Tuma (Tomasee)

Informationen zum Lai da Tuma (Tomasee)

Der Lai da Tuma, auch bekannt als Tomasee oder Lag da Toma, ist ein kleiner Bergsee im Kanton Graubünden in der Gemeinde Tujetsch. Er liegt auf 2343 Metern über Meer in der Gotthard-Gruppe, unterhalb des Piz Badus und unweit des Oberalppasses. Der See erstreckt sich über eine Fläche von 0.03 Quadratkilometern, misst 340 Meter in der Länge und 157 Meter in der Breite bei einer Uferlinie von 961 Metern.

Der Lai da Tuma gilt als offizielle Quelle des Rheins. Der Rein da Tuma, der den See durchfliesst, wird bereits im Verzeichnis des Bundesamts für Landestopografie als Rhein bezeichnet. Von hier aus beginnt die rund 1230 Kilometer lange Reise des Rheins bis zur Nordsee. Der wandernde Benediktinermönch Pater Placidus A. Spescha vom Kloster Disentis beschrieb den Ort im 18. Jahrhundert als wunderschöne Gegend, würdig, die Urquelle eines solchen Flusses zu sein.

Der See ist Teil des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung der Schweiz. Im Winter friert der See zu und wird von Schnee bedeckt. Die Landschaft rund um den See ist geprägt von alpiner Vegetation. Im Juli blühen am Wegesrand Alpenrosen und der süss duftende Türkenbund. In der Umgebung finden sich auch wilde Heidelbeeren.

Der kürzeste Wanderweg zum See führt vom Oberalppass in rund zwei Stunden zum Lai da Tuma. Die Strecke beträgt etwa 8 Kilometer für den Hin- und Rückweg mit einem Höhenunterschied von rund 400 Metern. Der Weg ist als Bergweg markiert und für geübte Wanderer geeignet, jedoch nicht für Kinderwagen oder Fahrräder. Eine anspruchsvollere Variante führt vom Oberalppass über den Pazolastock und die Badushütte zum See. Diese beiden Wege bilden zusammen den Pazolastock-Rheinquelle-Weg, einen lokalen Rundwanderweg von zehn Kilometern Länge. Der See liegt zudem an der ersten Etappe des Fernwanderwegs Vier-Quellen-Weg, der die Quellen von Rhein, Reuss, Ticino und Rhone verbindet.

Etwa 150 Höhenmeter oberhalb des Sees befindet sich die Badushütte auf 2502 Metern über Meer. Am See selbst gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Auf dem Oberalppass befinden sich Restaurants und ein Informationszentrum. Dort steht auch ein Nachbau des ehemaligen Leuchtturms von Hoek van Holland, der bei der Rheinmündung siebzig Jahre lang seinen Dienst verrichtete und nun als Vorbote der Rheinquelle dient.

Die Anreise ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem öffentlichen Verkehr möglich. Parkplätze befinden sich auf der Passhöhe im Kanton Uri sowie etwa 500 Meter nach der Passhöhe Richtung Sedrun. Mit der Matterhorn Gotthard Bahn erreicht man die Haltestelle Oberalppass direkt am Ausgangspunkt der Wanderung. Über den Oberalppass verkehrt auch der Glacier Express, der Zermatt mit St. Moritz verbindet.

Die Wandersaison beginnt üblicherweise Mitte Juni, wenn der Schnee geschmolzen und der See eisfrei ist. Bis Anfang Juli können noch Schneefelder auf dem Weg liegen. Um den See herum gibt es mystische Sagen, darunter die Erzählung vom Pazolamännchen als Hüter des Gebietes und von der Quellnixe Mariuschla, die einst dafür sorgte, dass immer genügend Wasser in der Quelle vorhanden ist.

Angeln und Fischen am Lai da Tuma (Tomasee)

Fischen am Lai da Tuma (Tomasee)? Hier findest Du Informationen zum Fischen und Angeln am Lai da Tuma (Tomasee).

In den meisten Kantonen regelt der Kanton das Fischen und erlässt entsprechende Vorschriften. Für Informationen zum Angeln am Lai da Tuma (Tomasee) wende Dich an den örtlichen Fischereiverein oder das kantonale Amt für Fischerei.

Oft findest Du die nötigen Informationen auch, indem Du den Link zur Informationsseite des jeweiligen Kantons weiter unten auf dieser Seite besuchst.

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Informationen zum Fischen im Kanton Graubünden

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Karte des Lai da Tuma (Tomasee)

Gewässer in der Umgebung

Informationen zur Datenerhebung
Die Gewässer in der Umgebung wurden automatisch anhand der Uferlinie berechnet. Dabei wurden alle Gewässer erfasst, die maximal 1.5 km vom jeweiligen Streckenpunkt entfernt sind. Berge und Täler wurden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Deshalb kann es sein, dass einige der angezeigten Gewässer schwer zu erreichen sind, obwohl sie in der Luftlinie nah erscheinen.

4 Gewässer in der Umgebung

Ortschaften in der Umgebung

Informationen zur Datenerhebung
Die Ortschaften in der Umgebung wurden automatisch anhand der Uferlinie berechnet. Dabei wurden alle Ortschaften ermittelt, die sich im Umkreis von maximal 1.5km der einzelnen uns zur Verfügung stehenden Streckenpunkte befinden. Bedingt durch das gewählte Verfahren werden möglicherweise auch Ortschaften anzeigt, welche sich nur bedingt in der Umgebung des Gewässers befinden. Auch ist es möglich, dass relevante Ortschaften nicht angezeigt werden.

Es wurden keine Ortschaften in der Umgebung gefunden.

Beobachtungen von Fischarten um das Gewässer Lai da Tuma (Tomasee)

Hier siehst du eine Karte mit allen Beobachtungen von Fischen um das Gewässer Lai da Tuma (Tomasee). Die Karte ist in ein Raster von 5x5 Kilometern unterteilt und hat eine Unsicherheit von 3535 Metern. Diese Unsicherheit ist absichtlich eingebaut, um die Fische zu schützen. Durch die ungenaue Angabe der Positionen bleiben die genauen Aufenthaltsorte der Fische unbekannt und sie sind vor möglichen Störungen oder Eingriffen geschützt.

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Informationen zum Lai da Tuma (Tomasee)

Beobachtungen um das Gewässer Lai da Tuma (Tomasee)

Informationen zu den beobachteten Fischarten
Die angezeigten Fischarten basieren auf Beobachtungen in der Umgebung. Es wurden nur Beobachtungen ab dem Jahr 2000 berücksichtigt. Auf der Karte hingegen können auch ältere Beobachtungen sichtbar sein. Die Liste zeigt, welche Fischarten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im See vorkommen. Die Daten sind jedoch nicht immer vollständig. Es kann sein, dass manche Fischarten trotzdem nicht im Gewässer vorkommen. Einige Arten sind geschützt und dürfen nicht gefischt werden.

Atlantische ForelleAtlantische ForelleWenige Hinweise

Es gibt 14 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.

Die Hinweise stammen von 2 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.

Im Durchschnitt kommen 11 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.

BachsaiblingBachsaiblingEinige Hinweise

Es gibt 2 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.

Die Hinweise stammen von 1 Stelle rund um das Gewässer.

Im Durchschnitt kommen 10 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.

Egli (Barsch)Egli (Barsch)Wenige Hinweise

Es gibt 1 Hinweis darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.

Die Hinweise stammen von 1 Stelle rund um das Gewässer.

Im Durchschnitt kommen 10 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.

Kanadischer Seesaibling (Namaycush)Kanadischer Seesaibling (Namaycush)Einige Hinweise

Es gibt 8 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.

Die Hinweise stammen von 2 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.

Im Durchschnitt kommen 11 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.

RegenbogenforelleRegenbogenforelleEinige Hinweise

Es gibt 6 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.

Die Hinweise stammen von 2 verschiedenen Stellen rund um das Gewässer.

Im Durchschnitt kommen 11 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.

SeesaiblingSeesaiblingEinige Hinweise

Es gibt 1 Hinweis darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.

Die Hinweise stammen von 1 Stelle rund um das Gewässer.

Im Durchschnitt kommen 10 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.

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