Der Lungerersee (auch Lungernsee oder Lungerensee genannt) liegt malerisch im Kanton Obwalden und befindet sich vollständig auf dem Gemeindegebiet von Lungern. Mit einer Länge von 3.62 Kilometern und einer Breite von bis zu 853 Metern erstreckt sich der See über eine Fläche von rund 2.02 Quadratkilometern. Die Uferlinie misst etwa 10 Kilometer und eignet sich hervorragend für eine abwechslungsreiche Rundwanderung, die in gemütlichem Tempo etwa 2 Stunden und 35 Minuten dauert. Als Ausgangspunkt bieten sich sowohl der Bahnhof Lungern als auch der Bahnhof Kaiserstuhl an.
Der See liegt auf 672 Metern über dem Meeresspiegel und erreicht eine maximale Tiefe von 68 Metern. Die umliegende Landschaft ist geprägt von einer ruhigen, alpinen Atmosphäre, die zu jeder Jahreszeit ihren besonderen Reiz entfaltet.
Entlang des Ufers befinden sich zahlreiche Grillstellen, viele davon mit kostenlosem Brennholz ausgestattet. Diese Plätze laden zum Verweilen, Picknicken und Geniessen ein. Auch Parkplätze sind rund um den See vorhanden, was die Anreise mit dem Auto erleichtert.
Der Lungerersee ist besonders bei Anglern beliebt und wird als echtes Fischerparadies geschätzt. Die fischreichen Gewässer bieten ideale Bedingungen für Hobby- und Sportfischer. Am südlichen Ende des Sees befindet sich ein idyllisch gelegener Campingplatz direkt am Wasser, der vor allem bei Naturfreunden sehr geschätzt wird. In Lungern selbst sorgen ein gepflegtes Seebad und eine Segelschule für zusätzliche Freizeitmöglichkeiten auf und im Wasser.
Ein besonderes Ausflugsziel sind die Dundelbachfälle, die kurz vor dem Ortsteil Obsee ausgeschildert sind. Die Wasserfälle bieten ein beeindruckendes Naturschauspiel und sind ein beliebtes Ziel für Wanderer und Fotografen.
Vielfältige Fischerei im Lungerersee
Der Lungerersee im Kanton Obwalden ist ein beliebtes Ziel für Anglerinnen und Angler, die sowohl im Sommer als auch im Winter ihrem Hobby nachgehen möchten. Das Gewässer bietet eine abwechslungsreiche Fischerei mit verschiedenen Fischarten, die sowohl natürlich vorkommen als auch gezielt eingesetzt werden. Besonders häufig wird die Regenbogenforelle gefangen, da sie fangreif besetzt wird und keine natürliche Reproduktion stattfindet. Aus diesem Grund gibt es kein Mindestfangmass, alle gefangenen Exemplare müssen entnommen werden. Die Forellen stammen aus Schweizer Fischzuchten, unter anderem aus dem Wallis, Gruyères und Luzern.
Forellenarten und ihre Besonderheiten
Neben der Regenbogenforelle kommen auch Seeforellen und Bachforellen im See vor. Diese beiden Arten gehören genetisch zur gleichen Fischart, unterscheiden sich jedoch durch ihren Lebensraum. Beide unterliegen einem Mindestfangmass von 35 Zentimetern und einer Schonzeit vom 1. Oktober bis zum 25. Dezember. Die Unterscheidung zwischen Seeforelle und Regenbogenforelle kann mitunter schwierig sein, da sich die Merkmale ähneln.
Felchen – einstiger Star des Sees
Ein weiterer wichtiger Fisch im Lungerersee ist die Felche, die sich dort natürlich fortpflanzt. Früher war der See schweizweit für seinen Felchenbestand bekannt, doch durch Veränderungen der Wasserqualität und Seeschwankungen hat sich dies gewandelt. Um die natürliche Fortpflanzung zu unterstützen, werden jährlich zwei bis drei Millionen Felchenbrütlinge eingesetzt. Das Mindestfangmass beträgt 25 Zentimeter, die Schonzeit dauert vom 1. November bis zum 15. Januar. Pro Tag und Patent dürfen maximal 15 Felchen gefangen werden.
Hechte – die Herausforderung für Sportfischer
Der Hecht stellt den grössten Fisch im Lungerersee dar. Als Raubfisch mit scharfen Zähnen ist er eine besondere Herausforderung für Angler. Der Bestand ist dank vieler Beutefische gut entwickelt, doch das Fangen eines Hechts erfordert Geschick und Geduld.
Fischereipatente und Sachkundenachweis
Das Fischen am und auf dem Lungerersee ist nur mit einem gültigen Patent erlaubt. Voraussetzung für den Erwerb eines solchen Patents ist ein Schweizer Sachkundenachweis (SaNa) oder ein gleichwertiger Nachweis aus dem Ausland. Wer keinen eigenen Nachweis besitzt, darf nur in Begleitung einer sachkundigen Person mit Gästekarte fischen. Es gibt verschiedene Patentarten, darunter Tages-, Wochen-, Monats- und Jahrespatente für Erwachsene und Jugendliche. Kinder unter zehn Jahren dürfen ohne eigenes Patent fischen, sofern sie von einer erwachsenen Person mit gültigem Patent begleitet werden. Jugendliche mit Wohnsitz im Kanton Obwalden können bei Vorliegen eines Sachkundenachweises ein kostenloses Jahrespatent beantragen, das das Fischen vom Ufer mit einer Angelrute erlaubt.
Fischereiverbot im Dezember
Vom 1. bis zum 25. Dezember ist jegliches Fischen am und auf dem Lungerersee untersagt.
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Die Gewässer in der Umgebung wurden automatisch anhand der Uferlinie berechnet. Dabei wurden alle Gewässer erfasst, die maximal 1.5 km vom jeweiligen Streckenpunkt entfernt sind. Berge und Täler wurden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Deshalb kann es sein, dass einige der angezeigten Gewässer schwer zu erreichen sind, obwohl sie in der Luftlinie nah erscheinen.
5 Gewässer in der Umgebung
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Die Ortschaften in der Umgebung wurden automatisch anhand der Uferlinie berechnet. Dabei wurden alle Ortschaften ermittelt, die sich im Umkreis von maximal 1.5km der einzelnen uns zur Verfügung stehenden Streckenpunkte befinden. Bedingt durch das gewählte Verfahren werden möglicherweise auch Ortschaften anzeigt, welche sich nur bedingt in der Umgebung des Gewässers befinden. Auch ist es möglich, dass relevante Ortschaften nicht angezeigt werden.
4 Ortschaften in der Umgebung
Hier siehst du eine Karte mit allen Beobachtungen von Fischen um das Gewässer Lungerersee. Die Karte ist in ein Raster von 5x5 Kilometern unterteilt und hat eine Unsicherheit von 3535 Metern. Diese Unsicherheit ist absichtlich eingebaut, um die Fische zu schützen. Durch die ungenaue Angabe der Positionen bleiben die genauen Aufenthaltsorte der Fische unbekannt und sie sind vor möglichen Störungen oder Eingriffen geschützt.

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Bericht einreichenInformationen zu den beobachteten Fischarten
Die angezeigten Fischarten basieren auf Beobachtungen in der Umgebung. Es wurden nur Beobachtungen ab dem Jahr 2000 berücksichtigt. Auf der Karte hingegen können auch ältere Beobachtungen sichtbar sein. Die Liste zeigt, welche Fischarten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im See vorkommen. Die Daten sind jedoch nicht immer vollständig. Es kann sein, dass manche Fischarten trotzdem nicht im Gewässer vorkommen. Einige Arten sind geschützt und dürfen nicht gefischt werden.
Es gibt 2 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
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Es gibt 7 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
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Im Durchschnitt kommen 5 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
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Im Durchschnitt kommen 2 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
Es gibt 4 Hinweise darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
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Im Durchschnitt kommen 3 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
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Es gibt 1 Hinweis darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
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