Wasservogelgebiete sind essenziell für den Schutz und die Erhaltung vieler Vogelarten, die in der Schweiz überwintern oder auf ihrem Zug Rast machen. Die Schweiz hat eine besondere Bedeutung als Überwinterungs- und Rastplatz für verschiedene ziehende Wasservogelarten. Jedes Jahr überwintern hier etwa 400'000 bis 500'000 Wasservögel.
Um diese wichtigen Lebensräume zu schützen, hat der Bund 10 Wasser- und Zugvogelschutzgebiete von internationaler und 25 von nationaler Bedeutung ausgewiesen. Diese Gebiete bieten den Vögeln nicht nur Schutz vor menschlichen Störungen, sondern auch geeignete Bedingungen für Nahrungssuche und Ruhe.
Ein bekanntes Beispiel ist das Naturschutzgebiet Fanel am Neuenburgersee, das sowohl für Wasservögel als auch für andere Tier- und Pflanzenarten ein wichtiger Lebensraum ist. Hier finden sich Arten wie der Haubentaucher, die Reiherente und der Zwergtaucher. Das Gebiet bietet flache Uferzonen und ausgedehnte Schilfflächen, die ideal für die Vögel sind.
Die Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate (WZVV) legt fest, dass in diesen Gebieten bestimmte Aktivitäten wie Jagd, Kitesurfing und Standup-Paddeln verboten sind, um die Vögel nicht zu stören. Diese Schutzmassnahmen sind entscheidend, um die Populationen der Wasservögel zu erhalten und ihnen sichere Überwinterungsplätze zu bieten.
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