Die Saar ist ein knapp zehn Kilometer langer Wildbach im Kanton St. Gallen, der sich durch das St. Galler Oberland schlängelt. Mit einer Länge von 9.93 Kilometern durchfliesst sie die Gemeinden Bad Ragaz, Vilters-Wangs, Mels und Sargans. Als natürlicher Gebirgsbach entspringt die Saar in den Laufböden im Pizolgebiet auf einer Höhe von 1994 Metern über Meer und mündet auf 480 Metern über Meer in den Vilterser-Wangser-Kanal.
Der Name des Gewässers ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs und könnte mit indogermanischen Verben für fliessen oder toben in Verbindung stehen. Die Saar gehört zur Klasse 8 und ist damit ein eher kleinerer Bach. Mit einem beachtlichen Sohlgefälle von 153 Promille überwindet sie auf ihrem kurzen Lauf einen Höhenunterschied von über 1500 Metern, was ihren wilden Charakter unterstreicht.
Auf ihrem Weg durch die Berglandschaft formt die Saar das malerische Saartobel, eine eindrückliche Schlucht, die sich in Richtung Nordwesten erstreckt. Ein besonderes Naturschauspiel bietet der Saarfall, ein Wasserfall, der den steilen Abstieg des Baches eindrücklich zeigt. Unterhalb des Wasserfalls durchfliesst die Saar einen kleinen Weiher, bevor sie in der Rheinebene kanalisiert weiterfliesst. Nur rund 500 Meter nordwestlich des Saarfalls befindet sich die Lourdes-Grotte von Vilters, eine Nachbildung der berühmten Grotte von Lourdes in Frankreich. Sie wurde 1915 während des Ersten Weltkriegs auf Initiative der Bauern aus der Umgebung errichtet und dient bis heute als Ort der Andacht. Anders als in Lourdes gab es hier keine Marienerscheinung. Die Grotte ist ein Symbol des Vertrauens in den Schutz Mariens in schwierigen Zeiten.
Die Geschichte der Saar ist eng mit der Wasserbaugeschichte des St. Galler Rheintals verbunden. Anfang des 19. Jahrhunderts verlief der Bach noch in gewundener Form durch die Rheinebene. Da sich die Sohle des Rheins durch Geschiebeablagerungen hob, versumpften Äcker und Wiesen zunehmend. Zwischen 1855 und 1862 wurde die Saar erstmals korrigiert, wobei der Aushub für die Dämme der Bahnstrecke Chur bis Rorschach verwendet wurde. Weitere Korrektionen folgten zwischen 1898 und 1908 sowie nach den Rheinhochwassern von 1927 und 1954. Nach dem Hochwasser von 1954 wurde die Saarmündung um 2.5 Kilometer rheinabwärts verlegt.
In der Rheinebene nimmt die Saar von rechts den Saschielbach auf. Weitere Zuflüsse sind die Kleine Saar und der Vadanabach von links sowie der Silbergiessen, der Chrummgiessen und der Kaltgiessen von rechts. Das Einzugsgebiet der Saar umfasst rund 24 Quadratkilometer. Die mittlere Abflussmenge beträgt bei der Mündung etwa 690 Liter pro Sekunde, wobei die höchsten Abflüsse im Frühling während der Schneeschmelze auftreten.
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Die angezeigten Fischarten wurden automatisch berechnet und basieren auf Beobachtungen in der Umgebung. Es wurden nur Beobachtungen ab dem Jahr 2000 berücksichtigt. Auf der Karte können auch ältere Beobachtungen sichtbar sein. Die Liste zeigt, welche Fischarten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im Gewässer Saar vorkommen. Die Daten sind keinesfalls vollständig. Einige Arten sind möglicherweise geschützt und dürfen nicht gefischt werden.
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