Viele moderne Kunstköder kommen so, wie sie im Laden verkauft werden, nicht direkt einsatzbereit für unsere Gewässer. Gerade in Graubünden gelten klare Regeln: Maximal drei Hakenspitzen und ohne Widerhaken. Das bedeutet konkret: Ein grosser Teil der Wobbler, die mit zwei Drillingen ausgeliefert werden, ist in diesem Zustand schlicht nicht erlaubt.
Genau hier setzt das Umrüsten an.
Statt den Köder einfach unverändert zu fischen, gibt es mehrere sinnvolle Anpassungen. Häufig wird zum Beispiel ein Drilling entfernt oder durch Einzelhaken ersetzt. Auch das Andrücken der Widerhaken gehört zu den Basics. Diese Anpassungen sind nicht nur gesetzeskonform, sondern haben oft auch einen positiven Effekt auf das Verhalten des Köders im Wasser.
Ein weiterer Punkt, der oft unterschätzt wird: Unterschiedliche Varianten können unterschiedlich gut fangen. Ob nur ein Schwanzdrilling, zwei Einzelhaken oder andere Kombinationen – kleine Änderungen können einen grossen Unterschied machen, je nach Gewässer und Aktivität der Fische.
Kurz gesagt:
Wer seine Köder richtig umrüstet, fischt legal, schont den Fischbestand und holt gleichzeitig mehr aus seinem Setup heraus.
Im dazugehörigen Video siehst du, wie diese Anpassungen konkret umgesetzt werden und welche Varianten sich in der Praxis bewährt haben.






