Der Gigerwaldsee, auch Stausee Gigerwald genannt, liegt im Calfeisental auf dem Gebiet der Gemeinde Pfäfers und befindet sich komplett im Kanton St. Gallen. Er ist damit der grösste See, der ausschliesslich auf St. Galler Kantonsgebiet liegt. Der Stausee erstreckt sich auf einer Höhe von 1321 Metern über Meer und weist eine Fläche von 0.62 Quadratkilometern auf. Mit einer Länge von 2.93 Kilometern und einer Breite von 409 Metern ist er ein langgezogener, zwischen Felswänden eingebetteter Bergsee. Die Uferlinie beträgt 6.73 Kilometer, und an seiner tiefsten Stelle erreicht der See eine maximale Tiefe von 135 Metern.
Seit 1976 wird die Tamina durch eine imposante Bogenstaumauer zum Gigerwaldsee gestaut. Die Staumauer hat eine Höhe von 147 Metern und eine Kronenlänge von 430 Metern. Betrieben wird der Stausee von den Kraftwerken Sarganserland AG, die mehrheitlich im Besitz der Axpo sind. Der See wird durch die Tamina, den Tellerbach, den Hochbach und weitere kleinere Bergbäche gespeist. Das Kraftwerk ist Teil eines Pumpspeicherwerks und erzeugt im Jahresmittel rund 460 Millionen Kilowattstunden Strom.
Am westlichen Ende des Sees befindet sich die alte Walsersiedlung St. Martin. Eine teils untertunnelte Strasse führt am südlichen Ufer des Gigerwaldsees zum Weiler. Der Weg entlang des Sees ist gut ausgebaut und sogar rollstuhltauglich. In den Sommermonaten bietet ein Gasthaus in St. Martin Speis, Trank und Unterkunft.
Die Anreise zum Gigerwaldsee erfolgt über Bad Ragaz durch das Taminatal via Vättis und den Mapraggsee. Im Sommer bedient eine Postautolinie die Strecke von Vättis bis zur Staumauer. Parkplätze befinden sich bei der Staumauer. Während der Fahrt durch den Tunnel am See entlang wird der Verkehr blockmässig abgefertigt, was Besuchern ermöglicht, etwa 20 Minuten die Aussicht an der Staumauer zu geniessen. Im Winter ist die Strasse ab Vättis wegen Lawinengefahr für den Privatverkehr gesperrt.
Der Gigerwaldsee liegt in unmittelbarer Nähe zur UNESCO Tektonikarena Sardona, einem Gebiet von herausragender geologischer Bedeutung. Die Bergwelt rund um den See bietet atemberaubende Landschaften mit steilen Felswänden und zahlreichen Wasserfällen. Die alpine Flora und Fauna ist vielfältig, und Steinböcke können in den umliegenden Felswänden beobachtet werden.
Fischen am Gigerwaldsee? Hier findest Du Informationen zum Fischen und Angeln am Gigerwaldsee.
In den meisten Kantonen regelt der Kanton das Fischen und erlässt entsprechende Vorschriften. Für Informationen zum Angeln am Gigerwaldsee wende Dich an den örtlichen Fischereiverein oder das kantonale Amt für Fischerei.
Oft findest Du die nötigen Informationen auch, indem Du den Link zur Informationsseite des jeweiligen Kantons weiter unten auf dieser Seite besuchst.
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Hier siehst du eine Karte mit allen Beobachtungen von Fischen um das Gewässer Gigerwaldsee. Die Karte ist in ein Raster von 5x5 Kilometern unterteilt und hat eine Unsicherheit von 3535 Metern. Diese Unsicherheit ist absichtlich eingebaut, um die Fische zu schützen. Durch die ungenaue Angabe der Positionen bleiben die genauen Aufenthaltsorte der Fische unbekannt und sie sind vor möglichen Störungen oder Eingriffen geschützt.

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Es gibt 1 Hinweis darauf, dass diese Fischart in der Nähe des Gewässers vorkommt.
Die Hinweise stammen von 1 Stelle rund um das Gewässer.
Im Durchschnitt kommen 4 verschiedene Gewässer als mögliche Sichtungsorte infrage.
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