Der Graskarpfen (Ctenopharyngodon idella), auch als Weisser Amur bekannt, ist eine Fischart, die ursprünglich aus Ostasien stammt und in der Schweiz zur biologischen Kontrolle von Wasserpflanzen eingesetzt wird. Diese Fische sind besonders effektiv im Verzehr von Wasserpflanzen und helfen so, die Verlandung von Gewässern zu verhindern.
In der Schweiz werden Graskarpfen in verschiedenen Seen und Teichen ausgesetzt, um das ökologische Gleichgewicht zu unterstützen und die Wasserqualität zu verbessern. Sie sind eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Methoden der Pflanzenkontrolle und tragen zur Erhaltung der Biodiversität bei.
Der Graskarpfen gilt in der Schweiz als potenziell invasive Art. Obwohl er zur biologischen Kontrolle von Wasserpflanzen eingesetzt wird, kann er in bestimmten Umgebungen das ökologische Gleichgewicht stören und einheimische Arten verdrängen.
Hier siehst du eine Karte mit allen Beobachtungen der Fischart Graskarpfen in der Schweiz seit 1819. Um die Fischbestände zu schützen, veröffentlicht das Nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Fauna nur ungefähre Angaben auf einem Raster von 5x5 Kilometern mit einer Unsicherheit von 3535 Metern. Daher sind die Punkte auf der Karte nicht exakt an den Orten der tatsächlichen Beobachtungen, sondern können um mehrere Kilometer abweichen.
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